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Zum Ende der Seite springen Kampf gegen Krebs
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Kampf gegen Krebs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mit Nanopartikeln aktiviertes Zellgedächtnis hilft beim Kampf gegen Krebs
Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Kombiniert sind die diversen Krebsarten neben Herzkrankheiten eine der Haupttodesursachen weltweit, weshalb die Wissenschaft intensiv an Methoden forscht, mit denen Tumorerkrankungen gelindert oder sogar geheilt werden können. Ein neuer Beitrag kommt von der Majo Clinic, wo Forscher Nanopartikel einsetzen, um das körpereigene Immunsystem gegen den Tumor vorgehen zu lassen und in Zukunft ein Wiedererscheinen des Krebses zu verhindern.
Die Ärzte greifen auf das Immunsystem der Patienten zurück

Das Immunsystem der Patienten zu nutzen, um einen Tumor zu bekämpfen, ist schon seit einiger Zeit ein vielversprechender Ansatz in der Krebstherapie. Die Ärzte der Mayo Clinic kombinierten diesen Ansatz mit dem Einsatz winziger Nanopartikel.

Dabei werden die Nanopartikel mit Antikörpern beschichtet, die ein Protein namens HER2 erkenne, das bei 40 Prozent aller Brustkrebs-Erkrankungen vorkommt. Tumore mit diesem Protein sind in der Regel extrem aggressiv und wachsen schnell. Mit Hilfe der Antikörper haften sich die Nanopartikel an den Tumor an . Zwei weitere Moleküle an den Nanopartikeln aktivieren dann Zellen des Immunsystems, die beginnen, den Tumor zu bekämpfen. Die Nanopartikel fungieren quasi als Sender und leiten das Immunsystem zu dem Tumor.
Krebszellen werden ins Zellgedächtnis übertragen

Doch damit nicht genug. Wenn die Phagozyten und Makrophagen des Immunsystems den Tumor erreichen, greifen sie dort nicht nur die Krebszellen an, sondern leiten auch Informationzellen an die T-Zellen des Immunsystems weiter, die sich dann ebenfalls auf die Bekämpfung der Krebszellen konzentrieren. Außerdem speichern die T-Zellen die Krebszellen sozusagen in ihrem Zellgedächtnis, sodass sie diese bei einem Wiederauftreten des Tumors frühzeitig erkennen können. Die T-Zellen wirken so wie eine individualisierte Krebs-Impfung.

In Versuchen mit Mäusen gelang es, durch die Nanopartikel eine Reduktion der Tumorgröße um 70 – 80 Prozent zu erreichen. Als die Forscher Monate später Krebszellen in das System der Mäuse induzierten, zeigten diese Immunreaktionen gegen die Zellen.
Potentiell großer Fortschritt bei der Krebstherapie

Der Einsatz von T-Zellen gegen Krebs wird in letzter Zeit immer stärker verfolgt. Bisher war es aber nötig, für die entsprechende Immunotherapie die T-Zellen aus dem Körper des Patienten zu entfernen, zu modifizieren und wieder in den Patienten zu injizieren. Die Methode der Mayo Clinic umgeht diesen umständlichen und teuren Schritt.
Auch wenn sich die Studie auf Brustkrebs fokussierte, kann die Methode theoretisch auch für andere Krebsarten angepasst werden. Im nächsten Schritt wollen die Forscher untersuchen, wie sie mit den Nanopartikeln möglichst effektiv verhindern können, dass sich ein Tumor im Körper ausbreitet, also metastasiert.
Sollte der Ansatz der Mayo Clinic sich auch in klinischen Studien beweisen, wäre dies ein großer Schritt nach vorne bei der Behandlung von Krebserkrankungen.

via Mayo Clinic

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RE: Kampf gegen Krebs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Krebsmittel wirkt auch gegen Grippeviren
Von Joachim Czichos
Experimenteller Wirkstoff für die Krebstherapie blockiert auch Signalwege in Lungenzellen, was deren Stoffwechselaktivität drosselt und so die Vermehrung von Influenzaviren hemmt.
Memphis (Texas) - Virusinfektionen und Krebserkrankungen haben eine Gemeinsamkeit: Der Stoffwechsel der betroffenen Zellen ist stark aktiviert. Das ermöglicht im einen Fall die Produktion zahlreicher Viruspartikel, im anderen Fall ein Tumorwachstum durch beschleunigte Zellteilungen. Ein Wirkstoff, der die Stoffwechselaktivierung verhindert, könnte daher sowohl bei Krebs als auch bei Virusinfektionen nützlich sein, was aktuelle Arbeiten amerikanischer Mediziner jetzt bestätigen. Sie haben einen solchen Hemmstoff entdeckt und im Tierversuch erfolgreich zur Behandlung tödlicher Grippeinfektionen eingesetzt. Damit eröffnen sich völlig neue Behandlungsstrategien, schreiben die Forscher im Fachblatt „Cell Reports“.

„Anstatt einen Bestandteil der Viren selbst anzugreifen, haben wir uns darauf konzentriert herauszufinden, wie die infizierte Zelle ihren Stoffwechsel verändert“, sagt Paul Thomas vom St. Jude Children's Research Hospital in Memphis. Sein Forscherteam untersuchte die Lungen von 20 an Krebs erkrankten Kindern, die zusätzlich unter einer Grippe oder einer anderen Virusinfektion der Atemwege litten. Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und anderer Verfahren stellten sie fest, dass die Infektion den Umsatz von Glukose und Glutamin in den Lungenzellen deutlich erhöht hatte. Nach Abklingen der Infektion normalisierte sich der Stoffwechsel wieder.

Daraufhin testeten die Forscher an Kulturen menschlicher Lungenepithelzellen die Wirkung von 80 Substanzen, die bestimmte Stoffwechselwege blockieren. Als interessant erwies sich allein der Wirkstoff BEZ235, der zurzeit noch in klinischen Studien für die Verwendung zur Kombinationstherapie von Krebstumoren geprüft wird. Die Substanz hemmt Enzyme (PI3K/mTOR) eines Signalwegs, der unter anderem die Glukoseverwertung steigert. Wurden mit Grippeviren infizierte Lungenzellen damit behandelt, entstanden wesentlich weniger neue Viruspartikel. Als Grund vermuten die Wissenschaftler, dass der Stoffwechsel nicht mehr genügend Energie und Baumaterial für die Herstellung der Virushüllen zur Verfügung stellen konnte. Das Eindringen der Viren in die Zellen und die Vermehrung ihres Erbmaterials verlief dagegen ungehindert. Auch in Versuchen mit Mäusen zeigte sich eine schützende Wirkung, wenn der Hemmstoff eine Woche lang täglich über das Trinkwasser verbreicht wurde. Die Behandlung linderte die Krankheitssymptome, verringerte die Virusproduktion in den Lungen und erhöhte die Überlebensrate von Tieren, die mit einer ansonsten tödlichen Dosis von Influenzaviren infiziert worden waren.

Bei Kleinkindern, alten Menschen und Patienten mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem kann eine Grippe, je nach Serotyp des Erregers, tödlich verlaufen. Für diese Personengruppen könnte die neue Strategie einer „indirekten“ Behandlung lebensrettend sein. Da die Therapie gegen Stoffwechselreaktionen der Wirtszelle gerichtet ist, sei – im Gegensatz zum Einsatz der sonst üblichen antiviralen Medikamente – die Gefahr einer Resistenzentwicklung gering, schreiben die Autoren. „Für die Therapie könnte ein Zeitfenster von mehreren Tagen bestehen, um das Risiko von Komplikationen zu verringern“, sagt Thomas. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob das neue Wirkprinzip auch gegen andere virale Erreger von Atemwegsinfektionen, wie beispielsweise das Respiratory-Syncytial-Virus (HRSV), einsetzbar ist.

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25.05.2017 12:40 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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RE: Kampf gegen Krebs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Brustkrebs-Therapie
Kolloidales Silber hemmt das Wachstum von Brustkrebs
Nanosilber wird in Form von kolloidalem Silber seit mehr als 100 Jahren eingesetzt. Es soll gegen diverse Krankheiten und Entzündungen unterstützend wirken. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es auch das Wachstum von Brustkrebszellen hemmt. Durch diese Erkenntnis lassen sich völlig neue Therapien entwickeln.
San Nicolás de los Garza (Mexiko). Sogenanntes kolloidales Silber, also Silber in unterschiedlicher Konzentrationen und Partikelgrößen, wurde in der Vergangenheit zur Behandlung von Infektionen verwendet. Wie Zeitung.de berichtet, wirkt kolloidales Silber aber auch unterstützend bei diversen anderen Krankheiten und Entzündungen, wie beispielsweise bei Akne, Lungen- oder Blasenentzündungen. Seit der Erfindung moderner Antibiotika ist die Anwendung von kolloidalem Silber stark zurückgegangen. Erst seit den 1990er Jahren wird es wieder vereinzelnd als alternative Behandlungsmethode verwendet.
Antitumor-Aktivität nachgewiesen

Franco Molina und seine Kollegen von der Schule der biologischen Wissenschaften der Universität in Nuevo León in Mexiko haben die Wirkung von kolloidalem Silber bei der Behandlung von Brustkrebs untersucht. Im US National Library of Medicine berichten Sie, dass kolloidales Silber Antitumor-Aktivitäten aufweist.

Die Wissenschaftler haben dazu Brustkrebszellen mit dem sogenannten Nanosilber behandelt und konnten nachweisen, dass dieses das Krebswachstum hemmt. Damit könnte in Zukunft kolloidales Silber eine mögliche Alternative zu menschlichen Brustkrebs-Therapie werden.

Diese Erkenntnis deckt sich auch mit anderen Studien, welche dem Nanosilber Antimikrobielle-, Antifungale-, Antivirale- und Antitumoreigenschaften zugeschrieben haben. Die Wissenschaftler hoffen nun, ein spezielles Molekül für die Krebstherapie entwickeln zu können, welches das Tumorwachstum noch stärker hemmt oder ihn vielleicht sogar ganz stoppt.
Negative Auswirkungen sollen als nächstes untersucht werden

Die Wissenschaftler um Franco Molina wollen im nächsten Schritt untersuchen, ob das kolloidale Silber negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper besitzt. Vor allem geben andere Studien Anlass, einen besonderen Blick auf mögliche DNA-Schäden zu werfen. Wie die Wissenschaftler erklären, spielt die Dosierung bei der Behandlung eine wichtige Rolle. Eine zu hohe Dosis kann sich negativ auf den Patienten auswirken und das Wachstum der Brustkrebszellen sogar beschleunigen.

Dennis L.

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12.06.2017 16:52 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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Herrlich diese Zaubermittelchen. Gut das es immer wieder Wissenschaftler gibt die sich einen Kopf machen. Habe heute morgen einen Artikel über Aluminium im Morgenmagazin gesehen. Wir werden systematisch vergiftet. Immer in kleinen Dosen. Wen wundert es dann noch wenn es einem nie mehr richtig optimal geht?

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14.06.2017 20:46 Postsuse ist offline E-Mail an Postsuse senden Homepage von Postsuse Beiträge von Postsuse suchen Nehmen Sie Postsuse in Ihre Freundesliste auf
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RE: Kampf gegen Krebs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Ulmer Krebsforscherin Dr. Claudia Friesen hat erreicht, wovon viele Forscher träumen: Ihre Entdeckung hat nicht nur zum Erkenntnisfortschritt beigetragen, sondern hilft auch Menschen. Eigentlich bereits austherapierte Krebspatienten, denen das Schmerzmittel Methadon in Kombination mit der herkömmlichen Chemo- oder Strahlen-Therapie verabreicht wurde, berichten über schrumpfende oder verschwundene Tumoren.



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22.06.2017 14:03 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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Hoffen wir mal, dass dagegen bald etwas gefunden wird good
Leider wird mit jeglicher Therapie mehr Geld verdient, als mit einem Heilmittel wallbang

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22.06.2017 21:20 Sweet ist offline E-Mail an Sweet senden Beiträge von Sweet suchen Nehmen Sie Sweet in Ihre Freundesliste auf
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Zahl der Hautkrebs-Fälle in Deutschland steigt an
Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts müssen in Deutschland immer mehr Menschen wegen Hautkrebs behandelt werden.
Im Jahr 2015 bekamen insgesamt 100.400 Patienten diese Diagnose, was einen Anstieg um 17,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren bedeutet.
In Deutschland sterben an die 3.000 Menschen jährlich an schwarzem Hautkrebs. Mediziner raten dazu alle zwei Jahre zu einem Hautcheck zu gehen und immer Sonnenschutz aufzutragen.

spiegel

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28.06.2017 12:39 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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auch interessant:

Methadon gegen Krebs? Patienten dürfen auf Heilung hoffen

Könnte Methadon das Mittel zur Heilung vieler Krebspatienten werden? Einige Erkrankte berichten von wahren Wunderwirkungen – doch klinische Studien fehlen noch.

Die Chemikerin Dr. Claudia Friesen stieß 2007 rein zufällig auf die krebsbekämpfende Wirkung von Methadon: "Wir wollten ursprünglich die molekularen Mechanismen von Opioiden weiter aufklären, darunter war unter anderem auch Methadon. Und zu unserer Verwunderung sind die Tumorzellen mit Methadon gestorben. Wir dachten damals, es wäre ein Fehler."
Methadon: Wundermittel gegen Krebs?

Doch tatsächlich zeigte das Opioid auch bei realen Krebspatienten enorme Wirkung: Unter anderem bei der Lektorin Sabine Kloske, der vor wenigen Jahren ein Hirntumor diagnostiziert wurde. Der Arzt gab ihr damals nur noch 15 Monate zu leben – doch mittlerweile ist der Krebs verschwunden. Für die ehemalige Patientin ist laut dem Stern klar: "Ich glaube, ohne das Methadon wäre ich nicht mehr da."

Auch sie erfuhr durch Zufall, dass Methadon zusätzlich zur normalen Krebstherapie verwendet werden kann, um deren Wirkung zu verbessern. Nach einer erfolgreichen Operation am Tumor, nahm sie zur Radiochemotherapie das Opioid ein: "Ich habe ein sauberes MRT-Bild. Für mich ist es ein Wunder!"
Kein Einzelfall: Krebspatienten fühlten sich mit Methadon besser

Dr. Friesen untersucht seit ihrer Entdeckung des Phänomens nun schon seit zehn Jahren die Wirkung von Methadon an Tiermodellen. Es zeigte sich bei allen Versuchen ein großer Einfluss auf die Krebszellen, die durch den Einsatz des Mittels im aggressiven Kampf gegen Chemotherapie, Bestrahlungen und der körpereigenen Immunabwehr geschwächt wurden.

Mittlerweile führt sie auch eine Kartei von mehr als 350 Patienten, die im Rahmen ihrer Krebsbehandlung Methadon verwendeten und allesamt positive Krankheitsverläufe vorweisen – und dass obwohl die meisten von ihnen vom Arzt als hoffnungslose Fälle abgetan wurden.

"Meistens sind es bettlägerige Patienten, die eigentlich gar nichts mehr machen können. Und wenn die auf Methadon umgestellt werden, können sie plötzlich wieder aufstehen, können wieder ihren Haushalt machen, viele können in den Urlaub fahren, also wieder ein normales Leben führen. Für viele ist allein die Lebensqualität es wert, Methadon einzusetzen.", erklärt die Forscherin. Selbst Leber- oder Lungenmetastasten würden durch den Einsatz des Mittels zurückgehen.

Leider fehlt es in Bezug auf Methadon in der Krebsheilung nach an klinischen Studien an Menschen, die etwaige Nebenwirkungen aufklären könnten. Die Deutsche Krebsgesellschaft warnt, dass Studien dieser Art nur mit Kontrollgruppen durchgeführt werden dürfen. Die gäbe es laut Dr. Friesen bis jetzt noch nicht da die Förderungen fehlten.
Warum Methadon für die Pharmaindustrie nicht interessant ist

Auch dem Palliativmediziner Dr. Hans-Jörg Hilscher fielen beim Einsatz von Methadon längere Überlebenszeiten bei den Patienten auf als ohne. Schon seit 15 Jahren wendet er das Mittel an – inzwischen arbeitet er mit Dr. Friesen zusammen und gemeinsam haben sie eine Methadon-Rezeptur speziell für den Menschen entwickelt.

Da Methadon aber nur für die Schmerztherapie zugelassen ist, müssen die Grundsubstanzen ihres Medikaments in der Apotheke angemischt werden – was auch ein Vorteil ist: Das Medikament ist relativ kostengünstig. Doch genau deswegen wäre es für die Pharmaindustrie nicht interessant, erklärt Dr. Friesen. "Methadon kostet zwischen acht und 20 Euro für 100 ml, die 4-6 Wochen reichen. Wenn man das mit den sehr teuren Krebs-Medikamenten vergleicht, die 20.000 bis 25.000 Euro kosten, hat Methadon kaum eine Chance."

Trotzdem dürften die neuen Erkenntnisse der Mediziner einen Hoffnungsschimmer für Krebspatienten darstellen.

Quelle:
tz.de

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28.06.2017 18:05 Sweet ist offline E-Mail an Sweet senden Beiträge von Sweet suchen Nehmen Sie Sweet in Ihre Freundesliste auf
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wird immer schlimmer höre nur noch Krebs oder Allzheimer oder oder...wo soll das noch enden
28.06.2017 22:58 ramboagent ist offline E-Mail an ramboagent senden Homepage von ramboagent Beiträge von ramboagent suchen Nehmen Sie ramboagent in Ihre Freundesliste auf
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Es gibt eine recht einfache Erklärung für all diese Erkrankungen.

Die vergiften unsere Luft mit Chemtrails und die Nahrungsmittel haben ihrerseits Allergene. Wer weiß was die sonst noch alles treiben um uns einen möglichst frühen Abschied von der Erde zu bescheren.

Man braucht sich da nix mehr schön zu reden.

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29.06.2017 18:10 Postsuse ist offline E-Mail an Postsuse senden Homepage von Postsuse Beiträge von Postsuse suchen Nehmen Sie Postsuse in Ihre Freundesliste auf
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Kanadische Forscher haben den Sieger gefunden

Grundsätzlich ist es schwer, eine direkte Verbindung zwischen den Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln und der Entwicklung bestimmter Krankheiten herzustellen, doch Forscher der kanadischen Universität von Guelph haben sich davon nicht abschrecken lassen und rote Zwiebeln ausführlich unter die Lupe genommen.

Ohnehin besitzen Zwiebeln unter allen Gemüsesorten die höchste Konzentration des Flavonoids Quercetin, eines Antioxidans mit antikanzerogener Wirkung. Zusätzlich fanden die Forscher nun jedoch heraus, dass die Anthocyane - Pflanzenfarbstoffe, die maßgeblich für die Rotfärbung der Zwiebeln verantwortlich sind - diese Wirkung weiter verstärken.

Der leitende Forscher verkündete daraufhin, dass Zwiebeln in der Lage seien, Krebszellen abzutöten. Sie aktivieren demnach Signalwege, die Krebszellen in die Apoptose, den Zelltod, treiben. Außerdem erzeugen die roten Verteter der Zwiebel im Darm ein Umfeld, das die Entwicklung von Krebszellen stark hemmt. Nun gilt es jedoch noch, diese Thesen durch Untersuchungen am menschlichen Körper selbst zu untermauern.

Agrartipp

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Zaziki ich komme bravo

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Personalisierte Krebsimpfung durchläuft erfolgreich erste klinische Studien

Eine Krebsimpfung wäre wohl so etwas wie der heilige Gral der medizinischen Forschung. Das Immunsystem dazu zu animieren, gezielt gegen Krebszellen vorzugehen, ist allerdings eine schwierige Aufgabe. Zwei aktuelle klinische Studien geben jedoch Anlass zur Hoffnung und erreichten vielversprechende Ergebnisse mit Hautkrebs-Patienten. Möglicherweise sind wir nun einen Schritt weiter in Richtung einer Zukunft gegangen, in der personalisierte Krebsimpfungen eingesetzt werden, die speziell auf den Tumor der Patienten zugeschnitten sind.
Neoantigene als Angriffspunkt

Beide Studien konzentrierten sich vornehmlich auf Neoantigene, bei denen es sich im mutierte Moleküle handelt, die nur an der Oberfläche von Krebszellen vorkommen. Sie sind sozusagen das perfekte Ziel für Immuntherapie, da sie bei gesunden Zellen nicht vorkommen. Das Ziel der Impfung ist es, die T-Zellen des Immunsystems darauf zu trainieren, nur spezifische Tumorzellen anzugreifen. Dies könnte ermöglicht werden, indem das Immunsystem auf die Neoantigene trainiert wird.

Die erste Studie wurde vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston statt. Dabei wurden je bis zu 20 spezifische Neoantigene von sechs Hautkrebs-Patienten identifiziert. Mit Hilfe von Computeralgorithmen entwickelten die Forscher dann für jeden Patienten eine spezifische Impfung, die verabreicht wurde, nachdem die Tumore chirurgisch entfernt wurden.

Obwohl es sich um Risiko-Patienten handelte, konnte bei vier von ihnen kein Wiederauftreten des Krebs entdeckt werden. Bei den anderen beiden Patienten trat der Krebs wieder auf, konnte aber durch eine zweite Behandlung unterdrückt werden.
Weitere Studien sind erforderlich

Die zweite Studie wurde von der Firma Biopharmaceutical New Technologies (BioNTech) hier in Deutschland durchgeführt. Dabei wurde eine ähnliche Methode angewendet, ebenfalls bei Hautkrebs-Patienten. Die entwickelten Impfungen griffen bei jedem Patienten bis zu 10 Neoantigene an. Von den 13 behandelten Patienten waren acht nach 12 bis 23 Monaten frei von Krebs.

Beide Studien stimulierten zwei Arten von tumortötenden T-Zellen: Die CD8+ Zellen sowie die CD4+ Helferzellen.

Es handelt sich um erste, kleine Schritte auf einem Weg, der noch ein bisschen länger ist, aber die Resultate beider Studien sind vielversprechend. Als nächstes werden mehr und vor allem breiter angelegte Studien durchgeführt werden müssen, um die Wirksamkeit individueller Krebsimpfungen zu erforschen. Vor allem wird es wichtig sein, die Methode auch mit anderen Krebsarten zu erproben. Eine klinische Studie, die sowohl Blasen- als auch Lungenkrebs untersucht, ist bereits in der Vorbereitung.
Ein Schritt in die richtige Richtung

Eine der größten Herausforderungen neben der wissenschaftlichen Seite ist der Kosten- und Zeitfaktor, der bei der Entwicklung personalisierter Krebsimpfungen beachtet werden muss. Aktuellen Schätzungen zufolge wird die Entwicklung des Impfstoffes für einen Patienten etwa 60.000 US-Dollar kosten. Die Behandlung an sich wird pro Patient mehrere Hunderttausend Dollar kosten.

Die Entwicklung des Impfstoffes für einen Patienten nimmt zudem mehrere Monate in Anspruch. Die Forscher sind aber zuversichtlich, dass der Zeitrahmen sich auf sechs Wochen oder weniger verkleinern ließe. Aber auch das ist immer noch eine lange Zeit, die die Situation des Patienten unter Umständen dramatisch verschlimmern könnte.

Die Entwicklung von Neoantigen-Impfungen ist dennoch ein erster Schritt in Richtung der Entwicklung effektiver, neuer Behandlungsmethoden für Krebserkrankungen. Die Verwendung des Immunsystems gegen den Tumor ist ein vielversprechender Ansatz, der Krebs möglicherweise nicht heilen wird, aber zumindest deutlich einfacher zu behandeln.

via Dana-Farber Cancer Institute

man fragt sich wie die Kosten gerechnet werden

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Hilft häufiges Ejakulieren gegen Prostatakrebs?

Prostatatumoren gehören zu den am häufigsten diagnostizierten Krebsarten bei Männern in Industriestaaten. Kann eine einfache Handreichung das Risiko senken?
von Daniel Lingenhöhl

In Deutschland werden jährlich mehr als 60 000 neue Prostatakrebsfälle diagnostiziert. Mit einem Anteil von 26 Prozent sind diese Tumoren das häufigste Karzinom bei Männern. Auch wenn über den Sinn und Unsinn der Früherkennungsmethoden bei Prostatakrebs gestritten wird, so besteht doch Einigkeit, dass eine frühe Behandlung bösartiger Fälle die Heilungschancen beträchtlich erhöht. Das Risiko, überhaupt Prostatakrebs zu bekommen, lässt sich jedoch womöglich durch eine einfache Maßnahme deutlich senken. Wie Jennifer Rider von der Harvard School of Public Health und ihr Team in "European Urology" berichten, reduziert eine hohe Ejakulationsfrequenz sichtlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Karzinom ausbildet. Oder einfacher ausgedrückt: Wer möglichst oft onaniert, bekommt statistisch gesehen seltener Prostatakrebs.

Für ihre Studie werteten sie die Gesundheitsdaten von 32 000 Männern aus, die im Rahmen einer groß angelegten Arbeit 1986 im damaligen Alter zwischen 40 und 75 Jahren erfasst worden waren. Am seltensten erkrankten demnach jene Teilnehmer an Prostatakrebs, die mindestens 21-mal pro Monat ejakulierten. Ihre Krankheitswahrscheinlichkeit lag um rund ein Fünftel niedriger als in der Vergleichsgruppe, die nur siebenmal pro Monat zum Höhepunkt kam. Dabei berücksichtigten Rider und Co auch, dass die Männer womöglich bei ihren Angaben übertrieben. Deshalb wurden sie im Jahr 1992 rückwirkend befragt, wie oft sie im Alter zwischen 20 und 29 beziehungsweise 38 bis 47 Jahren sowie im Jahr vor vor dem Versand des Fragebogens ejakuliert hatten. Rund 3800 Männer erhielten im Zeitraum bis 2010 die Diagnose Prostatakrebs. Etwa 2800 Studienteilnehmer gaben 1992 mehr als 20 Samenergüsse pro Monat an, 18 Jahre später wurde einem Zehntel von ihnen Prostatakrebs diagnostiziert – in der Vergleichsgruppe der eher inaktiven Männer waren es dagegen 13,3 Prozent. Letztere litten zudem häufiger an aggressiveren Tumorvarianten. Zwischen Sex und Selbstbefriedigung wurde in der Erhebung nicht unterschieden.

"Unsere Ergebnisse liefern erneut Belege dafür, dass häufigeres Ejakulieren im Erwachsenenalter es begünstigt, dass die Prostata gesund bleibt", so die Autoren der Studie. Unklar ist allerdings, warum dies der Fall sein soll. Einige Thesen argumentieren damit, dass der Samenerguss schädliche Stoffe und Bakterien aus der Drüse schwemmt, die dauerhaft Entzündungen und schließlich Krebs auslösen könnten. Die Prostata steuert Flüssigkeiten im Sperma bei, welche die Samenzellen aktivieren und verhindern, dass diese zusammenkleben. Für deren Produktion bezieht sie größere Konzentrationen an Kalium, Zink, Fruktose und Zitronensäure aus dem Blut. Gleichzeitig können sich in der Drüse aber auch Schadstoffe wie das Karzinogen 3-Methylcholanthren – das aus Zigarettenrauch stammt – anreichern, wenn nicht oft genug ejakuliert wird. Eine andere These geht davon aus, dass die Prostata nur durch Samenerguss heranreift und dadurch weniger anfällig wird. Eine hohe Frequenz soll diese Entwicklung beschleunigen.

Die Studie von Rider und ihren Kollegen liefert aber nur einen statistischen Zusammenhang und keine zu Grunde liegenden biologischen Mechanismen – was erst noch gesondert untersucht werden müsse, so die Mediziner. Ihre Stichprobe habe zudem ein ethnisches Ungleichgewicht, denn sie bestand vor allem aus weißen US-Amerikanern. Das Risiko für Prostatakarzinome liegt bei Afroamerikanern jedoch aus bislang noch unbekannten Gründen um 70 Prozent höher, so die Patienteninformation der American Society of Clinical Oncology. Unklar ist anhand der Daten vorerst zudem noch, ob Männer mit häufigen Samenergüssen nicht prinzipiell auch einen gesünderen Lebensstil pflegen: Das Prostatakrebsrisiko sinkt demnach ebenfalls, wenn Männer weniger rotes Fleisch, tierische Fette und Milchprodukte konsumieren und stattdessen öfter zu Obst und Gemüse greifen.

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na dann mal vollgas Jungs bravo innocent shame lachweg

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Einzelfall? Tumorpatient heilt seinen Krebs mit spezieller Diät
Jean-Jacques Trochon litt unter einer besonders aggressiven Krebsvariante und lehnte nach etlichen Operationen eine Chemotherapie ab.

Nun hat der 56-Jährige seinen Nierenkrebs doch überstanden, indem er sich selbst mit einer speziellen Diät heilte: Inzwischen sind alle Metastasen verschwunden. "Die Krankheit ist ohne spezifische medizinische Behandlung unter Kontrolle", bestätigt sein Onkologe.

Der Flugpilot informierte sich über den Einfluss von Fasten und Ernährung auf Krebs und kombinierte diese in einer ketogen Weise - Er aß viele Fette und Öle und fast keine Kohlenhydrate mehr. Forscher beschäftigen sich nun mit damit, um herauszufinden, ob es sich hier um einen Einzelfall handelt.

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14.07.2017 13:16 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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möchte gar nicht wissen woran und von wo alles kommen kann ich lebe mein leben so wie es mir gut tut und wenn ich morgen früh zur Arbeit fahre und ein Unfall mit Todesfall habe dann hilft es auch nicht mehr ... also lebt jeden Tag mit vollen Zügen jeder Tag kann der letzte sein wer weis das schon die im Bus auf der A9 unterwegs waren wollten auch noch leben und haben sich vielleicht gesund verhalten
14.07.2017 21:34 ramboagent ist offline E-Mail an ramboagent senden Homepage von ramboagent Beiträge von ramboagent suchen Nehmen Sie ramboagent in Ihre Freundesliste auf
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In den USA könnte nun eine Gentherapie gegen Blutkrebs zugelassen werden
Die Gentherapie ist eine neue Behandlungsmethode gegen Blutkrebs und diese soll nun erstmals auf der Welt in den USA zugelassen werden.
"Dies ist der Beginn von etwas Großem", so Gwen Nichols, medizinische Leiterin der amerikanischen Leukämie- und Lymphom-Gesellschaft. In einer Studie zu der Gentherapie verschwanden bei 52 der 63 behandelten Patienten die Krebszellen im Blut.
Eine Experten-Kommission der Zulassungsbehörde FDA hat einer Leukämie-Behandlung namens CTL019 einstimmig zugestimmt, so dass die Behandlung bald eingesetzt werden kann.

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18.07.2017 14:17 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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Wissenschaftler erzielen in gleich zwei unabhängigen Studien erste Erfolge mit einer Impfung gegen den schwarzen Hautkrebs. Beide Vorgehensweisen stacheln das Immunsystem des Patienten quasi an, die Krebszellen großflächig anzugreifen.
Mainz (Deutschland). Alleine in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 20.000 Menschen an schwarzen Hautkrebs. Über zehn Prozent der Patienten sterben daran. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Zum einen von dem individuellen Hauttyp und zum anderen von der UV-Strahlenbelastung der die Haut ausgesetzt wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade helle Hauttypen besonders gefährdet sind. Daher sollten sie diese Menschen durch entsprechende Kleidung und guter Sonnencreme stets vor der UV-Strahlung schützen.

Leider zieht die Medizin im Kampf um den Krebs oft eine Niederlage, denn häufig wird der Krebs erst entdeckt, wenn er sich schon sehr weit im Körper ausgebreitet hat. Dies liegt daran, dass sich die Krebszellen zunächst ohne spürbare Symptome vermehren. Das Immunsystem erkennt zwar einen Teil der Krebszellen, reagiert auf diese aber viel zu schwach. Dies liegt daran, dass einige Tumorzellen aktiv Botenstoffe bilden, welche eine Hemmung des Immunsystems zur Folge haben. Zudem können sie auf ihrer Oberfläche Proteine tragen, welche dem Immunsystem kein Angriffsziel bieten. Hinzu kommt die teils schnelle Mutation der entarteten Zellen und eine zum Teil große Ähnlichkeit zum Ursprungsgewebe. Diese Faktoren führen dazu, dass sich der Krebs schnell und nahezu ungehindert im Körper ausbreiten kann.
Manipulation des Immunsystems

Aus diesem Grund suchen Wissenschaftler schön länger nach einer Möglichkeit, die natürliche Immunreaktion von Krebspatienten so anzuregen, dass die Immunabwehr Tumore besser erkennt und deren hemmende Wirkung trotzt. In gleich zwei Studien haben Wissenschaftler versucht, wie mit einer klassischen Schutzimpfung, das Immunsystem durch den gezielten Kontakt mit tumorspezifischen Proteinen oder Peptiden gegen die Krebszellen erfolgreicher zu machen.

In der ersten Studie, geleitet durch Patrick Ott vom Dana-Farber Institute in Boston, haben sechs Patienten mit schwarzen Hautkrebs, deren Melanome kurz vor der Therapie chirurgisch entfernt wurden, die DNA der entnommenen Tumorzellen analysiert und mit der von gesunden Körperzellen verglichen. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature berichten, haben sie anschließend auf Basis der DNA Ergebnisse 20 Peptide ausgewählt, die nur auf der Oberfläche der Krebszellen zu finden waren und mit großer Wahrscheinlichkeit die stärkste Immunreaktion hervorrufen würden. Diese spezifische Impfung verabreichen sie den Patienten mehrere Male im Abstand einiger Tage.

Wie gewünscht löste die Impfung eine Immunreaktion aus. Bei den Patienten stieg die Zahl der T-Killerzellen und der Helferzellen deutlich an. Abschließend blieben vier der sechs Patienten in einem Zeitraum von 32 Monaten Tumorfrei. Bei den anderen beiden Patienten half eine Kombination der Impfung und Blockmitteln, dass der schwarze Hautkrebs besiegt wurde.

Die zweite Studie stammt von Ugur Sahin von der Universität Mainz. Im Prinzip gingen die Wissenschaftler recht ähnlich vor. Ihre Impfung bestand nicht aus Peptiden, sondern aus synthetisch maßgeschneiderter RNA. Im Fachjournal Nature berichten die Wissenschaftler, dass sie ihre RNA-Impfung 13 Patienten mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs verabreicht haben. In dieser Studie blieben acht der 13 Patienten krebsfrei. Bei einem weiteren verschwanden die Tumore wieder, nachdem die Wissenschaftler ihm ein Mittel zum immunhemmenden Stoffwechsel gaben.
Erfolge erlauben Phase zwei der klinischen Studie

Die Wissenschaftler sind nach diesen Ergebnissen sicher, dass diese Form der Immuntherapie gegen Hautkrebs – und vielleicht sogar gegen andere Krebsarten – vielversprechend sind. Nun folgt die Phase zwei der klinischen Studie mit deutlich mehr Probanden.

Dennis L.

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28.07.2017 08:04 buy ist offline E-Mail an buy senden Beiträge von buy suchen Nehmen Sie buy in Ihre Freundesliste auf
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Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebsart, an der Frauen erkranken. In Entwicklungsländern ist Gebärmutterhalskrebs sogar unter Frauen der tödlichste Krebs, gemessen an den absoluten Todesfällen. Australische Forscher des Royal Women’s Hospital in Melbourne sowie des Victorian Cytology Service haben nun nachgewiesen, dass ein neuer Impfstoff neun von zehn Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhindern könnte.
Fünf weitere gefährliche HPV-Typen identifiziert

Eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) ist eine notwendige Bedingung, damit eine Frau Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Es gibt mehr als 200 Typen dieser Viren, aber etwa 75 Prozent der Gebärmutterhalskrebserkrankungen werden entweder von HPV 16 oder von HPV 18 ausgelöst. Aktuelle HPV-Impfungen schützen Frauen vor diesen zwei Typen der Papillomviren.

In der Studie untersuchten die Forscher 847 Proben von Gebärmutterhalskrebs bei australischen Frauen. Sie wollten untersuchen, welcher HPV-Typ für die Erkrankung verantwortlich ist. Dabei fanden sie heraus, was zu erwarten war: 77 Prozent der Proben zeigten HPV 16 oder 18. Weitere 16 Prozent jedoch zeigten fünf andere HPV-Typen (31, 33, 45, 52 und 58).
Neue Impfung ist in Deutschland bereits erhältlich

Die Forscher empfahlen daraufhin den Einsatz eines Impfstoffes namens Gardasil 9. Dieser ist relativ neu und schützt vor insgesamt 9 verschiedenen HPV-Typen, darunter natürlich 16 und 18 sowie die fünf Typen, die die Forscher in ihrer Studie identifizierten.

In Deutschland sind Gardasil-9-Impfungen bereits seit letztem Jahr erhältlich und auch in den Empfehlungen der Ständigen Impfkomission enthalten. Die Impfungen werden von der Krankenkasse erstattet. Dennoch ist die Impfquote noch relativ niedrig, obwohl Gardasil 9 einen breiteren Schutz bietet als die bisher üblichen Impfstoffe Cervarix, Gardasil und Silgard.

„The new vaccine still protects against genital warts but is expanded to cover the seven most common viral types that cause cervical cancer. I do believe that if we continue with this high coverage of vaccination, we could almost wipe out cervical cancer in women“, so Professor Suzanne Garland, die Hauptautorin der australischen Studie.

Frauen, die bei ihrem Frauenarzt eine HPV-Impfung erhalten, sollten diesen aufgrund des breiteren Schutzes und der Übernahme durch die Krankenkasse nach Gardasil 9 fragen – statistisch gesehen schützt die Impfung bis zu 16 Prozent besser als die bisher verwendeten Impfstoffe.

Alexander Trisko

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